Neuraltherapie

Ähnlich wie bei der Akupunktur werden bei der Neuraltherapie nach Huneke Referenzpunkte und Reflexzonen leicht provoziert, nur hier mit einem Lokalanästhetikum wie z.B. Procain oder Lidocain. Dadurch sollen so genannte Regulationsblockaden im Körper gelöst werden.

Wie arbeitet die Neuraltherapie?

Neuraltherapie mit Lokalanästhetika bedeutet Behandlung über das neuro-vegetative System. Viele Prozesse und Vorgänge im Körper greifen ineinander. So kann ein verspannter Muskel eine Wirbelblockade und/oder Kopfschmerzen verursachen. Mit Hilfe der Neuraltherapie wird dieser Muskel entspannt und die Blockade kann sich lösen. Da Muskeln auch Referenzpunkte oder Areale für innere Organsysteme darstellen, kann auch dort ein positiver Behandlungseffekt eintreten. Der Informationsaustausch und die Verarbeitung von Reizen erfolgen auf den Nervenbahnen des Neurovegetativums.

Die Neuraltherapie wirkt sowohl über den direkten Einstich als auch über das in kleinen Mengen (Quaddel) injizierte Lokalanästhetikum. So können z.B. verspannte Muskelzellen wieder in Ihren Normzustand übergehen. Der Behandlung geht eine ausführliche Untersuchung und Befragung voraus, der Therapeut untersucht und ertastet genau die für die Behandlungen notwendigen Injektionsareale. Meistens werden für die Neuraltherapie kleine, sehr dünne Injektionsnadeln verwendet.