Heilfasten

 

Heilfasten – mehr als nur „nichts essen“

Bereits Hippokrates sagte: „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente.“ Das heißt zum einen, dass das Heilfasten bereits eine Jahrtausende alte Tradition hat und zum anderen, dass es darum geht, gezielt auf Nahrung zu verzichten, um den Körper zu reinigen und auch eine heilende Wirkung zu erzielen. So werden Mitochondrien (Kraftwerke der Zellen), die nicht mehr optimal Nährstoffe umsetzen, recycelt.

Ein großer Energieverbraucher ist die bei der Zellteilung und Übersäuerung verwendete Glykolyse (eine Energiegewinnung durch „Vergärung“), denn Sie verbraucht zur Energiegewinnung bis zu 18 mal mehr Glukose als der normale Stoffwechsel mit Sauerstoff.

Beim Heilfasten verzichtet der Fastende für eine begrenzte Zeit auf feste Nahrung und Genussmittel wie Nikotin und Alkohol. Durch reichliche Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser, Tee, Säften und Gemüsebrühen wird er währenddessen mit allen wichtigen Mineralien versorgt.

Fasten ist mehr als Abnehmen und auf keinen Fall gleichzusetzen mit einer Diät. Der Körper soll so die Möglichkeit bekommen, sich quasi selbst zu reinigen, Gift- und Schlackenstoffe werden ausgeschieden.

Es sollen also die Selbstheilungskräfte aktiviert, der Körper von unnötigem Ballast befreit und so die Leistungsfähigkeit gestärkt werden. Stoffwechselstörungen können sich wieder normalisieren. Weiterhin kann das Heilfasten bei akuten und chronischen Infektionen, wie zum Beispiel Allergien, als Basistherapie eingesetzt werden. Es gibt in Deutschland Heilfastenzentren, die Heilfasten auch begleitend zur Krebsbehandlung einsetzen.